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Service

Hier finden Sie Informationen zur Mitgliedschaft, den sozialen und kulturellen Einrichtungen, Serviceleistungen der VdFS im Bereich Steuer- und Sozialversicherung sowie Formulare für Werksendemeldungen.

Sollten Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie uns unter office@vdfs.at.

 

Mitgliedschaft und Wahrnehmungsvertrag

Mitgliedschaft

UrheberInnen aus den Berufsgruppen Regie, Kamera, Filmschnitt, Kostümbild und Szenenbild sowie SchauspielerInnen können Bezugsberechtigte der VdFS werden. Für eine Mitgliedschaft ist der Abschluss eines Wahrnehmungsvertrages nötig. Zusätzlich benötigt die VdFS eine Filmographie des/der Filmschaffenden, um für ihn/sie tätig werden zu können.

Wahrnehmungsvertrag

Mit dem Abschluss des Wahrnehmungsvertrages räumen die Bezugsberechtigten der VdFS die ihnen zustehenden Rechte und Vergütungsansprüche zur treuhändigen Wahrnehmung ein und beauftragen die VdFS mit dem Inkasso. Ohne Wahrnehmungsvertrag kann die VdFS für die/den Filmschaffenden nicht tätig werden.

Auch für die Wahrnehmung der Zweitverwertungsrechte im Ausland, die durch den Abschluss von Gegenseitigkeitsverträgen mit Schwestergesellschaften gewährleistet werden, bildet der Wahrnehmungsvertrag mit der VdFS die Grundlage.

Die Rechteeinräumung erfolgt für jenen Bereich, in dem nach inländischem oder ausländischem Recht die Wahrnehmung durch Verwertungsgesellschaften erforderlich ist oder praktisch gehandhabt wird.

Wer kann Mitglied werden?

UrheberInnen aus den Berufsgruppen Regie, Kamera, Filmschnitt, Kostümbild und Szenenbild sowie SchauspielerInnen. Auch RechtsnachfolgerInnen (ErbInnen) der genannten Berufsgruppen können Mitglied werden

Wie kann ich Mitglied werden?

Für eine VdFS-Mitgliedschaft ist der Abschluss des Wahrnehmungsvertrages Voraussetzung. Zusätzlich wird eine komplette Filmographie des/der Filmschaffenden benötigt.

Was kostet die Mitgliedschaft?

Die VdFS-Mitgliedschaft ist kostenlos. Es werden weder einmalige noch laufende Gebühren verrechnet.

Wie finanziert sich die VdFS?

Die VdFS ist nicht auf Gewinn ausgerichtet. Das Honorar für ihre Tätigkeit bestreitet sie aus Abzügen von den an die Bezugsberechtigten verteilten Urheberrechtsvergütungen aus Österreich, so wie dies alle Verwertungsgesellschaften tun. Abrechnungen aus dem Ausland werden spesenfrei an die Bezugsberechtigten weitergeleitet.

Was bietet mir die VdFS?

Die VdFS nimmt die Urheberrechte von FilmurheberInnen und Leistungsschutzrechte von SchauspielerInnen wahr und verteilt die aus Kabel- und Leerkassettenvergütung sowie weiteren urheberrechtlichen Ansprüchen anfallenden Tantiemen an Filmschaffende und SchauspielerInnen. Durch Gegenseitigkeitsverträge mit zahlreichen ausländischen Schwestergesellschaften werden die Rechte der VdFS-Bezugsberechtigten auch im Ausland wahrgenommen.

Neben der Hauptaufgabe, der Einhebung und Verteilung der Gelder, nimmt die VdFS auch soziale und kulturelle Aufgaben (Förderung des österreichischen Filmschaffens, Lebenskostenzuschüsse für notleidende Bezugsberechtigte, Förderung von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen etc.) wahr.

Zusätzlich wird Mitgliedern auch eine kostenlose Rechts- oder steuerliche Beratung im Rahmen von max. EUR 600,- pro Jahr angeboten.

Nach welchen Kriterien werden Tantiemen verteilt?

Die Verteilung der Tantiemen erfolgt getrennt an die Gruppe der FilmurheberInnen und der SchauspielerInnen.

Die Berechnung erfolgt anhand verschiedener Parameter wie beispielsweise Werkart, Sender oder Sendezeit. Für die verschiedenen Werkarten werden entsprechende Berechnungsfaktoren festgelegt. Ebenso sind für die TV-Sender Sendefaktoren festgelegt, die sich aus dem Verbreitungsgrad und dem Empfangspotential dieser Programme ergeben. Weiters wird bei der Tantiemenberechnung die Tages- und Nachtzeit der Ausstrahlung berücksichtigt.

Die Verrechnung erfolgt nach der Länge der Werke in vollen Minuten, wobei Werke unter 10 Minuten Sendelänge von der VdFS nicht verrechnet werden.

Unter diesem Link können Sie die aktuellen Verteilungsbestimmungen der VdFS abrufen. 

Wie werden meine Tantiemen berechnet?

Hier finden Sie eine Grafik, mit welcher das System der Tantiemenberechnung erläutert und anhand von Beispielen dargestellt wird.

Wann bekomme ich meine Tantiemen?

Jeweils im Herbst eines Jahres erfolgt eine Hauptabrechnung der Tantiemen, die auf den Ausstrahlungsdaten des Vorjahres basiert. Ausstrahlungen früherer Sendejahre (rückwirkend drei Jahre) werden im Zuge von Nachabrechnungen verrechnet.

Tantiemenzahlungen von ausländischen Schwestergesellschaften werden mehrmals jährlich ohne Abzug von Spesen an die EmpfängerInnen weitergeleitet.

Kann ich bei mehreren Verwertungsgesellschaften Mitglied sein?

Da die VdFS die Rechte ihre Bezugsberechtigten auch im Ausland wahrnehmen kann, wird der Wahrnehmungsvertrag üblicherweise für eine weltweite Rechtewahrnehmung abgeschlossen. In diesem Fall ist eine Mitgliedschaft bei einer anderen ausländischen Verwertungsgesellschaft (sofern diese dieselben Rechte wahrnimmt) nicht möglich.

Bezugsberechtigte können jedoch einzelne Länder aus der Rechtewahrnehmung ausschließen bzw. die Rechtewahrnehmung nur auf Österreich eingrenzen. In diesem Fall sind regionale Mitgliedschaften bei ausländischen Schwestergesellschaften möglich.

Für eine/n Filmschaffende/n oder SchauspielerIn ist eine weltweite Rechtewahrnehmung grundsätzlich am sinnvollsten, da die Werke und/oder Mitwirkungen in diesem Fall nur einmal angemeldet werden müssen. Im Falle von nationalen Mitgliedschaften bei mehreren Verwertungsgesellschaften hat eine Werkanmeldung bei allen Gesellschaften zu erfolgen, was einen erheblichen Mehraufwand für den/die Filmschaffende/n oder SchauspielerIn bedeutet. Ein weiterer Vorteil der weltweiten Rechtewahrnehmung ergibt sich durch den Umstand, dass die VdFS Tantiemen aus dem Ausland ohne jegliche Abzüge an die Bezugsberechtigten weiterleitet.

Zusätzlich kann ein/e beispielsweise auch als Drehbuchautorin/autor oder FilmproduzentIn tätige/r Regisseurin/Regisseur auch Mitglied bei der Literar Mechana und/oder der VAM sein, da diese Gesellschaften andere Rechteinhaber (DrehbuchautorInnen, FilmproduzentenInnen) als die VdFS vertreten.

Sind Tantiemenansprüche vererbbar?

Nicht nur die KünstlerInnen selbst, sondern (nach deren Tod) auch die gesetzlichen RechtsnachfolgerInnen (ErbInnen) können Rechte in die VdFS einbringen und Tantiemen beziehen. Werke und Leistungen sind entsprechend den im Urheberrechtsgesetz festgelegten Schutzfristen geschützt: Filme 70 Jahre nach Tod der letztlebenden UrheberIn (Drehbuch, Regie, Dialog, Filmmusik), schauspielerische Leistungen werden bis 50 Jahre nach Veröffentlichung (Erstaufführung) des Films abgegolten.

Sind meine Tantiemen sozialversicherungspflichtig
und/oder muss ich sie versteuern?

Eine Übersicht über die steuer- und sozialversicherungsrechtliche Behandlung von Tantiemenzahlungen finden Sie hier.

 

Werksendemeldungen und Stammdatenänderung

Wie kann ich neue Werke und Mitwirkungen anmelden?

Die Anmeldung der Werke und Mitwirkungen stellt die wichtigste Grundlage für die Tantiemenberechnung dar. Die VdFS wertet zwar selbständig TV-Programme aus, ist aus Gründen der Vollständigkeit jedoch auch auf die Meldungen ihrer Mitglieder angewiesen.

Neue Werke und Mitwirkungen sollten daher regelmäßig angemeldet werden. Am einfachsten mit den hier verfügbaren Werk-/Sendemeldungsformularen für UrheberInnen, SchauspielerInnen und SprecherInnen. Werkanmeldungen per E-Mail, Post oder Fax sind ebenfalls möglich.

Werksendemeldung UrheberIn

Die Werksendemeldung dient der Ermittlung von Ansprüchen der Filmschaffenden.

Die VdFS rechnet für UrheberInnen folgende Werkarten ab: Kino-/TV-Filme, Serien, Dokumentationen/Magazinbeitrag/Reportagen, Sitcom/Comedy, Soaps/Telenovelas sowie Doku-Soaps- und -serien.

Gemäß den Verteilungsbestimmungen der VdFS werden Nachrichten, Werbung, Sportübertragungen, Zeichentrick/Animation, TV-Shows, Kochshows, Talkformate, Lesungen, Musiksendungen, Live-Übertragungen oder Aufzeichnungen von Bühnenwerken vor Publikum, Reality-TV, Schul- und Bildungsfernsehen sowie Infotainment nicht abgerechnet. Nähere Informationen entnehmen Sie den Verteilungsbestimmungen

Werke werden ab einer Sendelänge von 10 Minuten abgerechnet.

Neue Werke sollten regelmäßig angemeldet werden.

Werksendemeldung SchauspielerIn

Die Werksendemeldung dient der Ermittlung von Ansprüchen von SchauspielerInnen.

Die VdFS rechnet für SchauspielerInnen folgende Werkarten ab: Kino-/TV-Filme, Fernsehfilme als Serie sowie fiktionale Serien.

Gemäß den Verteilungsbestimmungen der VdFS werden Werbung, Musikclips, Aufzeichnungen von Bühnenwerken vor Publikum, Interviews, Moderationen und Infotainment nicht abgerechnet. Nähere Informationen entnehmen Sie den Verteilungsbestimmungen.

Werke werden ab einer Sendelänge von 10 Minuten abgerechnet.

Neue Werke sollten regelmäßig angemeldet werden.



Werksendemeldung SprecherIn

Die Werksendemeldung dient der Ermittlung von Ansprüchen für SprecherInnen.

Die VdFS rechnet für SprecherInnen folgende Werkarten ab: Kino-/TV-Filme, Fernsehfilme als Serie, fiktionale Serien, Dokumentationen/Magazinbeitrag/Reportagen.

Nähere Informationen entnehmen Sie den Verteilungsbestimmungen.

Werke werden ab einer Sendelänge von 10 Minuten abgerechnet.

Neue Werke sollten regelmäßig angemeldet werden.



Stammdatenänderung

Wir bitten Sie, Änderungen Ihrer Adresse und/oder Bankverbindung unverzüglich bekanntzugeben bzw. diese selbst in MyVdFS zu aktualisieren.

 

Soziale und kulturelle Einrichtungen (SKE)

Einen nicht unbeträchtlichen Teil ihrer Einnahmen widmet die VdFS - aufgrund gesetzlicher Vorgaben sowie freiwilliger Abzüge - sozialen und kulturellen Zwecken.

Im Bereich der sozialen Förderungen können mit diesen Mitteln Lebenskostenzuschüsse für in Bedrängnis geratene Mitglieder, Alterszuschüsse für GenossenschafterInnen und Unterstützung für rechtliche und steuerliche Beratung finanziert werden.

Im kulturellen Bereich können Festivals, Veranstaltungen und kulturelle Sonderprojekte unterstützt werden. Des Weiteren werden Maßnahmen für Aus- und Weiterbildung und Beiträge zur Finanzierung der Berufsverbände der Filmschaffenden und anderer filmbezogener Organisationen geleistet.

Im Folgenden haben wir für Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengefasst. Für alle weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne unter office@vdfs.at  zur Verfügung.

Wie finanziert sich der SKE-Fonds?

Da die VdFS Anprüche auf „Leerkassettenvergütung“ gemäß § 42b Abs 1 UrhG geltend macht, ist sie gemäß § 33 VerwGesG 2016 verpflichtet, für ihre Bezugsberechtigten sozialen und kulturellen Zwecken dienende Einrichtungen (SKE) zu schaffen und diesen 50% der Gesamteinnahmen aus diesen Vergütungen abzüglich der darauf entfallenden Verwaltungskosten zuzuführen. Darüber hinaus werden 10% der sonstigen inländischen Lizenzeinnahmen der VdFS im Rahmen eines solidarischen und freiwilligen Abzugs für SKE reserviert.

Wer kann einen Antrag auf soziale Förderung (Lebenskostenzuschuss/Aus- und Weiterbildung/Rechts- und Steuerberatung) stellen?

Antragsberechtigt sind physische Personen, die mit der VdFS mindestens ein Jahr vor Antragstellung einen Wahrnehmungsvertrag geschlossen haben.

Weiters ist von der Antragstellerin/dem Antragsteller ein Nachweis über mindestens 3 bei der VdFS angemeldete und im Sinne des Punkt 5 lit e) der Verteilungsbestimmungen verrechenbare Werke zu erbringen. Diese Anzahl erhöht sich nach 10-jähriger Mitgliedschaft auf mindestens 5 angemeldete und verrechenbare Werke.

Der Vorstand kann durch einstimmigen Beschluss von der 1-Jahres Frist und/oder der Mindestanzahl an angemeldeten und verrechenbaren Werken absehen, wenn dies aufgrund der besonderen Härte im Einzelfall geboten erscheint.



Welche Voraussetzungen gibt es für die Gewährung eines Lebenskostenzuschusses?

Voraussetzung für die Gewährung einer einmaligen Leistung pro Kalenderjahr zur Unterstützung im Falle von Notlagen oder außerordentlichen Belastungen ist, dass durch diese die wirtschaftliche Existenz der Antragstellerin/des Antragstellers zum Zeitpunkt der Antragstellung erheblich beeinträchtigt ist.



Weiters darf das Einkommen im Kalenderjahr der Inanspruchnahme einer Förderung den zweieinhalbfachen Betrag des Richtsatzes der Ausgleichszulage nach § 293 Abs 1 ASVG (12x jährlich) nicht überschreiten (EUR 35.100,-). Bestehen Unterhaltsverpflichtungen, erhöht sich diese Grenze um EUR 7.470,- (Unterhalt pro Kind) bzw. EUR 15.060,- (Unterhalt für PartnerIn) pro Kalenderjahr (Richtwerte 2017).

Muss ein Lebenskostenzuschuss zurückgezahlt werden?

Wenn die unter "Voraussetzungen" angeführte Einkommensgrenze im Kalenderjahr der Inanspruchnahme einer Förderung überschritten wurde, muss der zugesprochene Lebenskostenzuschuss zur Gänze zurückbezahlt werden. Die Prüfung erfolgt nachträglich anhand des rechtskräftigen Einkommensteuerbescheids für das betreffende Kalenderjahr. Bitte lesen Sie dazu die Bestimmungen unter Punkt 4.1.2. in den Richtlinien.

Wie definiert die VdFS die Begriffe „Notlage“ und
„Außerordentliche Belastungen“?

Als „Notlage“ ist anzusehen, wenn die Kosten des täglichen Lebens nicht aus eigenen Mitteln bestritten werden können bzw. die monatlichen Fixkosten die monatlichen Einnahmen über einen längeren Zeitraum überschreiten.

Als „außerordentliche Belastungen“ gelten beispielsweise Körperbehinderung, ärztliche Behandlung, Pflegebedürftigkeit, Berufsunfähigkeit, Begräbniskosten und ähnliche Aufwendungen. Auch die Anschaffung oder Sanierung nötiger Haushaltsgeräte kann unterstützt werden.

Eine vollständige Auflistung finden Sie unter Punkt 4.1.4. der Richtlinien.

Wie hoch ist ein Lebenskostenzuschuss?

Die Höhe des einmaligen Zuschusses wird im Einzelfall individuell festgelegt. Sie beträgt maximal EUR 4.500,- pro Kalenderjahr.



Wie kann ich einen Lebenskostenzuschuss beantragen?

Es muss ein Antrag gestellt werden, in dem die Notlage bzw. außerordentliche Belastung erläutert und belegt wird.

Bitte verwenden Sie dafür diesen Leitfaden und übermitteln Sie uns die darin angeführten Informationen und Belege per E-Mail oder Post.

Selbstverständlich werden alle Anträge vertraulich behandelt.



Wann kann ein Antrag für einen Lebenskostenzuschuss
gestellt werden?

Anträge können jederzeit übermittelt werden. In vierteljährlich stattfindenden Sitzungen werden alle bis zu einem Stichtag eingelangten Anträge vorgelegt und behandelt. Die jeweiligen Einreichfristen werden auf dieser Website und in unseren Newslettern veröffentlicht sowie jederzeit gerne auf Anfrage mitgeteilt.

Wie stelle ich einen Antrag um einen Zuschuss für
Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen?

Bitte schicken Sie vor der geplanten Aus- oder Weiterbildungsmaßnahme ein Ansuchen (Brief, Beschreibung der Weiterbildung) und legen Sie einen Kostenvoranschlag bei.

Beachten Sie, dass Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen in einem unmittelbaren Zusammenhang mit Ihrer beruflichen Tätigkeit als Filmschaffende/r bzw. FilmschauspielerIn stehen müssen.

Weiterführende Informationen finden Sie unter Punkt 5.3.4. der Richtlinien.

Wie stelle ich einen Antrag um einen Zuschuss zu
rechtlicher und steuerlicher Beratung?

Bitte schicken Sie vor Inanspruchnahme der Rechts- oder Steuerberatung ein postalisches Schreiben, Fax oder E-Mail (an office@vdfs.at) und führen Sie aus, wofür Sie diesen Zuschuss beantragen.

Bitte beachten Sie dabei, dass der sachliche Zusammenhang mit Ihrer beruflichen Tätigkeit als Filmschaffende/r oder SchauspielerIn gegeben sein muss und nachzuweisen ist. Der Zuschuss in Höhe von max. EUR 600,- (exkl. USt) kann ein Mal pro Kalenderjahr gewährt werden.

Wer kann nach welchen Kriterien einen Alterszuschuss von der VdFS beziehen?

Jedes ordentliche Mitglied (GenossenschafterIn) der VdFS kann ab Erreichen des gesetzlichen Pensionsantrittsalters und unter der Bedingung, dass eine jährliche Einkommensgrenze nicht überschritten wird, einen monatlichen Alterszuschuss von der VdFS beziehen. Voraussetzung ist, dass die/der Bezugsberechtigte bereits mindestens 5 Jahre auch ordentliches Mitglied (GenossenschafterIn) der VdFS ist. Details entnehmen Sie bitte Punkt 4.2. unserer SKE-Richtlinien.

Was sind kulturellen Zwecken dienende Leistungen?

Aus den Mitteln der SKE können neben den vorrangig zu behandelnden sozialen Förderungen Festivals und Veranstaltungen, kulturelle Sonderprojekte und Organisationen, Vereine o.ä., die der wirtschaftlichen, sozialen und künstlerischen Interessenförderung der Bezugsberechtigten dienen, unterstützt werden.

Was ist bei der Antragstellung für Unterstützungen von Festivals, Veranstaltungen und kulturellen
Sonderprojekten zu beachten?

Dem Ansuchen müssen eine Gesamtkalkulation und ein Finanzierungsplan inklusive einer Aufstellung der bei sonstigen Institutionen beantragten und/oder zugesprochenen Förderungen beigelegt werden.

Nach der Durchführung des Festivals, der Veranstaltung bzw. nach Beendigung eines Projekts bitten wir um eine Abrechnung anhand der tatsächlichen Kosten. Dieser sind Original-Belege in Höhe des von der VdFS gewährten Zuschusses vorzulegen, die von der VdFS entwertet und retourniert werden. Der Abrechnung ist eine Evaluierung des Festivals bzw. der Veranstaltung (Gästeanzahl, Pressespiegel etc.) beizulegen.
Weiterführende Informationen zu kulturellen Einrichtungen finden Sie unter Punkt 5 der Richtlinien

Wer entscheidet über Anträge?

Alle Anträge werden nach einer formalen Vorabprüfung durch das Büroteam der VdFS dem SKE-Ausschuss und Vorstand der VdFS vorgelegt und von letzterem beschlossen. Der Aufsichtsrat der VdFS muss diese Beschlüsse bestätigen.

Selbstverständlich werden alle Informationen streng vertraulich behandelt.

Wann werde ich über das Ergebnis informiert?

Alle AntragstellerInnen werden nach der jeweiligen Aufsichtsratssitzung schriftlich informiert. Sollte ein Antrag abgelehnt werden, erfolgt eine Begründung dieser Ablehnung.

 

Informationen zu Steuer- und Sozialversicherung

Informationen zur Steuer- und Sozialversicherung

Unser Steuerberater und sein Team haben für Sie hier die wichtigsten Informationen zur Steuer- und Sozialversicherung zusammengefasst. 

Ansässigkeitsbescheinigung

Bei der Auszahlung von Tantiemen an Mitglieder, die ihren steuerlichen Wohnsitz nicht in Österreich haben, benötigt die VdFS eine vom Wohnsitzfinanzamt bestätigte Ansässigkeitsbescheinigung. Weiterführende Informationen und das relevante Formular finden Sie hier.